Faszination Buch

„Wir schaffen Tiefwurzler, keine Flachwurzler.“

Unsere Leseempfehlungen:

Kindheit in der Bretagne

In überwältigenden Landschaftsschilderungen schildert François-René Chateaubriand (1768–1848) seine Kindheit in der Bretagne. Wir erleben das Meer, die Weite, die Heide wie mit eigenen Augen, als sei dort die Natur seit zweihundert Jahren die gleiche geblieben, während alles um sie herum sich radikal ändert. In Chateaubriands Leben spiegeln sich ganze Epochen. Die Neuübersetzung von Karl-Heinz Ott setzt mit Chateaubriands Geburt in Saint-Malo ein und reicht über den Sturm der Bastille, den er mit eigenen Augen erlebt hat, bis zu seinem Aufbruch nach Amerika. Chateaubriand gilt als der größte Stilist französischer Sprache. Wer ihn liest, vergisst nie wieder die Bilder, mit denen er vom Kleinsten bis ins Größte ganze Welten erstehen lässt. Allen voran aber sind sie eine Liebeserklärung an die Bretagne.

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Der Weg des Falken

Auf den Spuren des Jungen Tor Baz – des schwarzen Falken – führt Jamil Ahmad den Leser durch eine archaische Welt. Er erzählt aus der Grenzregion zwischen Pakistan, Afghanistan und Iran, von berückenden Landschaften, von Stammesriten und dem Kampf ums Überleben, aber auch von Weisheit, Mitgefühl und Liebe. Das Schicksal von Tor Baz steht unter einem schlechten Stern. Seine Eltern haben die Stammesregeln verletzt, waren jahrelang auf der Flucht und werden schließlich doch von ihren Angehörigen aufgespürt und erbarmungslos gerichtet. Den Sohn lässt man allein in der Wüste zurück. Zwar überlebt Tor Baz, doch sein Leben entpuppt sich als einzige Odyssee. Mal steht er unter der Obhut eines Soldaten, dann ist er Begleiter und Lehrling eines wandernden Mullahs, schließlich Ersatzsohn eines Paares, dessen eigener Sohn auf zweifelhafte Weise zu Tode kam. Tor Baz erlebt Stammeszwiste und Mädchenhandel, er begegnet Rebellen und Militärs, aber auch ganz normalen Männern und Frauen, die alles geben würden, um ihre traditionelle Lebensweise zu bewahren. Die jedoch beginnt sich vor ihren eigenen Augen aufzulösen.

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Chateau Mort

Der kurioseste Marathon der Welt – und ein ausgeklügelter Mord: Commissaire Luc Verlain ermittelt wieder! Sein erster Sommer im Aquitaine neigt sich dem Ende entgegen – doch kurz vor der Lese der edelsten Weine wird Frankreich von einer Hitzewelle erfasst. Und ausgerechnet nun findet der Marathon du Médoc statt – wo die Läufer in bunten Kostümen antreten und unterwegs auch noch Rotwein verkosten dürfen. Ein riesiges Fest, das für Luc noch schöner wird, weil seine Angebetete Anouk nach einer geheimnisvollen Italienreise wieder ins Aquitaine zurückkehrt. Gemeinsam stehen sie im Schlossgarten von Lucs bestem Freund Richard, der die Marathonläufer mit einem feinen Rotwein verköstigt. Plötzlich brechen einige Sportler zusammen, ein Politiker kommt nur knapp mit dem Leben davon und ausgerechnet der sympathische Winzer Hubert stirbt. So sehr sich Luc auch dagegen sträubt: Alle Spuren führen zu Richard, denn der steckt offenbar in ernsten ¬ finanziellen Schwierigkeiten. Der Commissaire muss sich bald entscheiden zwischen der Loyalität zu seinem alten Freund und den Gefühlen für seine Partnerin Anouk, die Richard längst für den Täter hält.

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Deutschstunde

Das kardinale Meisterwerk in einer Schmuckausgabe zum 50-jährigen Erscheinen Deutschstunde ist ein Meilenstein der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts, Siegfried Lenz’ Opus magnum. 1968 erschienen, in über 20 Sprachen übersetzt und über 2,2 Millionen Mal verkauft, hat der Roman bis heute nichts an seiner Welthaltigkeit und Aktualität eingebüßt. Siggi Jepsen, Insasse einer Anstalt für schwererziehbare Jugendliche, soll im Deutschunterricht einen Aufsatz über „Die Freuden der Pflicht“ schreiben und gibt ein leeres Heft ab. Nicht, dass ihm nichts dazu einfiele – das Thema ist ihm vertraut: Sein Vater, der nördlichste Polizeiposten Deutschlands, war den Pflichten seines Amtes so rückhaltlos ergeben, dass er nicht zögerte, seinem Jugendfreund, dem international bekannten Maler Nansen, das von den Nazis über ihn verhängte Malverbot eigenhändig zu überbringen und dessen Einhaltung persönlich zu überwachen. Siggi, zu dieser Zeit noch ein Kind, wird Zeuge eines stillen, aber erbitterten Kampfes, und in der Erinnerung wird sein Deutschaufsatz zum Lebensbericht, zum Versuch, sich selbst zu begreifen.

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Stimmungen der See

»Seit dem Märzmorgen, an dem ich durch das Eis des Lyck-See brach«, erinnert sich Siegfried Lenz, »hatte ich eine besondere Beziehung zum Wasser – eine Art dämmerndes Heimweh verbindet mich mit ihm.« So wie sich das Wasser thematisch durch sein Leben zieht, ist es auch in seinem literarischen Werk präsent. Lenz’ Romane und Erzählungen spielen auf dem Meer und an den Küsten, an Stränden, in Häfen und auf Schiffen, seine Figuren sind nicht selten Fischer, Angler, Hafenarbeiter oder Matrosen. Lenz’ schönste Texte über Flüsse, Meere und Seen versammelt dieser Band.

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Wie es zu Schindlers Liste ...

Was Mietek Pemper zu erzählen hat, ist in vieler Hinsicht einzigartig. 500 Tage lang, von März 1943 bis September 1944, musste der jüdische Häftling als persönlicher Stenograf für Amon Göth arbeiten, den als gewissenloser Mörder berüchtigten Kommandanten des Zwangsarbeitslagers und späteren KZ Krakau-Plaszów. 500 Tage im „Epizentrum des Bösen“, in denen er sich geheime Informationen verschaffte, die es ihm ermöglichten, eine Rettungsstrategie für über tausend seiner Mithäftlinge zu entwickeln. Dabei agierte er „zwischen Teufel und Engel“, und der Engel war Oskar Schindler, der dank Pempers Plan schließlich seine berühmten Listen schreiben lassen konnte und damit viele Menschen vor dem Tod bewahrte. Eine außergewöhnliche Geschichte von mutigem Handeln und listigem Widerstand in der Hölle der Menschenvernichtung.

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Die Bücherschmuggler von Timbuktu

Timbuktu ist ein Mythos – einst so reich, dass angeblich sogar die Sklaven Goldschmuck trugen, verfügt die abgelegene Stadt am Niger über einen ganz besonderen Schatz: eine der größten Bibliotheken mittelalterlicher Schriften. Als im Jahr 2012 die Stadt in die Hände von Islamisten fällt, droht die Vernichtung der Bücher. Doch eine Gruppe von Bibliothekaren und Archivaren schmuggelt die Bücher unter Lebensgefahr aus der Stadt. Eine große, meisterhafte Reportage über Menschen, die sich mutig der Vernichtung eines Wissensschatzes und Erbes der Menschheit entgegenstellen – und eine Zeitreise zu einer sagenumwobenen Stadt.

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Nie die Lust aus den Augen verlieren

Er schreibt natürlich über Frankreich und Paris, aber auch über New York oder China. Er erzählt von Begegnungen und Gesprächen mit Schriftstellern und Politikern und stellt Überlegungen über Werte, Tugenden oder die aufklärerische Funktion des Journalismus an. Und auch die Allerletzten Meldungen dürfen nicht fehlen. Nie die Lust aus den Augen verlieren versammelt Bekanntes, aber auch Überraschendes, das zum ersten Mal in Buchform erscheint, aus 35 Jahren schriftstellerischen Lebens von Ulrich Wickert. Das Buch wird so zum faszinierenden Porträt des bekannten Journalisten und Schriftstellers und gleich- zeitig zu einem spannenden Abbild unserer Zeit. Dieses Buch, das anlässlich seines 75. Geburtstags erscheint, zeugt von der unbändigen Neugier Ulrich Wickerts, Menschen zu treffen, über den Menschen zu schreiben und über den Menschen nachzudenken.

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Warum der Wahnsinn einer Niederlage vorzuziehen ist

»Beaumans beeindruckendster Roman, scheinbar mit leichter Hand geschrieben, doch von unglaublicher Intelligenz.« The Spectator 1938 im Dschungel von Honduras: Zwei Expeditionen geraten bei einem neuentdeckten Maya-Tempel in eine bizarre Sackgasse. Die einen wollen den Tempel abbauen und nach New York bringen, die anderen wollen vor Ort einen Hollywood-Film drehen. Beide weigern sich aufzugeben. Beide Gruppen richten sich in der Pattsituation ein – und Jahrzehnte vergehen. Ned Beauman, »der genialische Wunderkindautor« (FAZ), legt einen funkensprühenden, intelligenten Roman über Abenteuerlust, Genie, Wahn und Verschwörungen vor.

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High Notes

Neben Taleses berühmtester Reportage Frank Sinatra ist erkältet, die der Esquire einst zur »besten Geschichte aller Zeiten« wählte, versammelt dieser Band auch einen von Talese verfassten Artikel über deren Entstehung, außerdem zahlreiche bisher noch nie in deutscher Sprache erschienene Reportagen, die allesamt den literarischen Journalismus prägten wie kaum etwas anderes. Ein Standardwerk des New Journalism.

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Imkern

Er schreibt natürlich über Frankreich und Paris, aber auch über New York oder China. Er erzählt von Begegnungen und Gesprächen mit Schriftstellern und Politikern und stellt Überlegungen über Werte, Tugenden oder die aufklärerische Funktion des Journalismus an. Und auch die Allerletzten Meldungen dürfen nicht fehlen. Nie die Lust aus den Augen verlieren versammelt Bekanntes, aber auch Überraschendes, das zum ersten Mal in Buchform erscheint, aus 35 Jahren schriftstellerischen Lebens von Ulrich Wickert. Das Buch wird so zum faszinierenden Porträt des bekannten Journalisten und Schriftstellers und gleich- zeitig zu einem spannenden Abbild unserer Zeit. Dieses Buch, das anlässlich seines 75. Geburtstags erscheint, zeugt von der unbändigen Neugier Ulrich Wickerts, Menschen zu treffen, über den Menschen zu schreiben und über den Menschen nachzudenken.

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Sehnsuchtsorte

»Beaumans beeindruckendster Roman, scheinbar mit leichter Hand geschrieben, doch von unglaublicher Intelligenz.« The Spectator 1938 im Dschungel von Honduras: Zwei Expeditionen geraten bei einem neuentdeckten Maya-Tempel in eine bizarre Sackgasse. Die einen wollen den Tempel abbauen und nach New York bringen, die anderen wollen vor Ort einen Hollywood-Film drehen. Beide weigern sich aufzugeben. Beide Gruppen richten sich in der Pattsituation ein – und Jahrzehnte vergehen. Ned Beauman, »der genialische Wunderkindautor« (FAZ), legt einen funkensprühenden, intelligenten Roman über Abenteuerlust, Genie, Wahn und Verschwörungen vor.

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